nephthys: (waterhouse - psyche)
spiel ich mit dem feuer? spiel ich mit dem feuer?

unsinn.

immerhin. immerhin bin ich ja nicht pandora. neinnein. HAHA weil ich. hab ja nie die hoffnung eingesperrt. zumindest. HAhaha-HA. neinnein. psyche schläft so fest wie ich nach ihrem blick in das kästchen. kein wunder, dass nur ein Gott diesen tiefen schlaf vertreiben kann. götter!

nach wie vor grüßt klytaimnestra. nicht umsonst, nicht umsonst. ich winke.

slipping down the universe

und außerdem: is a boat on a hill still a boat?

nephthys: (hauro)
Today [profile] dicingalicemade me REALLY happy AND we had hot lesbian sex... with mint.

THANK YOU [profile] dicingalice


what I'm not so happy about is that I forgot my BELOVED gloves at my parents' place... (and I really hope that I FORGOT and not LOST them *scared*)

beloved gloves: @einschrei meeting at the 7*cafe, vienna
nephthys: (watership down)

OMG PLAYWITCH.NET IS GONE!!!!!!!!!!!!
*sob* *sob* *sob* *sob* *sob*
IT'S BACK <3

EDIT: and now it's gone yet again! rrrraaaaaahhhh
nephthys: (Default)
WIEDERSEHEN

Freunde sein, wie? wenn
eins dem andern noch
ins Aug fliegt, sich eines
anderen Mal der Hand erinnert,
und etwas - -
etwas Freundliches sich in die
Hand gegeben hat. O niemals
nie, die Nächsten waren wir
und werden fortan die Fernsten sein.
ferner als fern, da alles gelebt
war, was du fortträgst von
mir, das Lächeln, Atmen
die Verzweiflung, alles,
was du mir bringst wundert
mich, denn "es ist kein größerer
Fluch, als nichts zu teilen,
mit dem der, das alles
geteilt hat und gelassen,
dem anderen Teil" Den
Flaum, mit dem man lebt,
ein neues Leben, das
kommt vom alten.
Ich habe keinen Flaum den
Schutzflim nichts, nichts
bekommen, hättest Du mich
verkauft, anstatt verraten,
geduldet irgendwie, anstatt
Dich zu verweigern

ingeborg bachmann
nephthys: (Default)
ich überantworte:

der andere blick aus dem fenster


Vor dem Fenster, draußen, auf dem Tisch steht eine Schüssel. tief. Füllt sich langsam mit dem Regen. Du hast sie da stehen lassen. Du hast sie hingetragen. Ich hätte das sicher gemacht. Für dich. Aber hast du sie genommen, getragen, abgestellt, aus ihr gegessen. Mit deinen sanften Händen den Löffel...


Aber weg, mit dir, deine Lippen. Die Schüssel steht noch. unvderändert. Die Schüssel, die du abgestellt hast. Wenn ich aufstünde, von meinem Platz, wenn ich nicht eingewickelt wäre, in diese Decke, die mich nicht warm halten kann, ich würde auch den Löffel sehen. Den du geführt hast.


Noch habe ich sie nicht wegnehmen können. Alles hier ist wieder unberührt von dir. Du hast gesessen, aber nichts davon bleibt mir. Bist gestanden, gegangen, gelegen. Genauso wie du dein Auge herumwandern ließest. Ich weiß noch, wo er hängen blieb, länger, der Blick, was ein Lächeln zauberte.


Der Holztisch im Gras. Ganz mein. Das Bild, das ich jeden Tag sehe. Beim Frühstück, das ich immer ganz bei mir, ganz ohne dich, hier bei mir in mich trage. Im Gras die Klappstühle, immer gleich. Sonst. Aber heute Morgen - Dein Arm hat mir den Morgen geschenkt. Zwischen meinem Kissen und meiner Decke, die für eine Nacht lang die deinen waren. Wie meine Augen sich satt sehen wollten, dir so nah, die Härchen auf diesem kleinen Stück Haut auf deinem Arm in der hervor steigenden Sonne segnend. Wenig später erwacht die Nase und schenkt mir dich, der warme Hauch vom Fenster, der über deine Haut streicht und dich zu mir herüber trägt. Sich dann aufheben, langsam, die Decke nicht spüren, nichts spüren, nur das Sehen der Augen, ein Ziel-


So wie er jetzt dasteht. Ist er mir gleichzeitig fremd und Freude. Auf ihm hast du deine Spur hinterlassen. Und alles ist anders. Der Blick aus dem Fenster. Auf den immergleichen Holztisch, den ein letzter Nachklang von dir noch beschönt, dem du dich eingehaucht hast. Mit der Schüssel, die du abgesetzt hast. Die ich stehen ließ. Neben der meinen. In denen beiden inzwischen das Regenwasser steigt. Der Stuhl auf dem du gesessen bist, steht noch so, wie er stand, als du ihn verlassen hast. Sonst steht er immer ganz nah am Tisch. Nur einer, der auf dem ich saß, ist es sonst, der manchmal weggerückt wird. Aber heute. Heute. Ich weiß, dass ich dann gehen werde, die Schüssel nehmen werde, deinen Löffel, und auch mein Geschirr.
cheshirecat

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