nephthys: (Default)
and I find it kind of funny and I find it kind of sad that men tell you that you broke their heart years ago just to beg you to break their heart again.



i wanna drown my sorrow. no tomorrow. no tomorrow.
nephthys: (Default)
Da hab ich dem himmel und mir die freiheit geschenkt und kehre zurück mit den ketten die ich mir an die knöchel meiner zukunft gebunden habe, um mich gut und ewig in meiner vergangenheit zu finden, mich knüpfen, in mir verweben, nie vergessen, denn noch an die sterne werde ich die selben fäden kleben, die reißen und immer, immer die richtige farbe aber die falsche stärke haben. das JETZT stricken mit einer wolle aus einem sein, das sich selber jeden tag neu und immer gleich definiert.

wie will sie entfliehn, wenn alles was sie in die zukunft wirft, ein anker ist?

aber wer das gestern sich in die augen fädelt, weiß sich das KOMMENDE in fliegenden laufmaschen und reißenden fäden zu zersehen.

doch es hängt, hängt am gewicht einer mäanderschleife und ich umfange sie mit meinen fäden, wieder und wieder und wieder...
nephthys: (Default)
ach? nun ja. gut. wenn du es sagst... schon irgendwie. aber- nein. nein. ja, nein, ja du hast natürlich recht. hm. hm. mhm.. mmhh.. naja, wie-? oh. aber..?

ich weiß es nicht. wirklich. frag nicht. ich kann es nicht sagen, selbst wenn ich es fände. irgendwo.

wie? also!!! sicher nicht! ja, gut, wenn du das so siehst. aber-

in mich gehen. ich weiß nicht. es ist doch gut so. oder? soll es doch so sein. ich weiß es ja, eigentlich. aber besser weiß ich es nicht.

ja, meinst du?
nephthys: (Default)
Unglaube steckt und stockt. im allfälligen Zauber einer beseitigt-beschäftigten hinauf- und abgehobenen, bezweifelten, immer wieder vergriffenen, kaum oder auch teilweise ausgesparten, ZungenWortverknüpfung, die akustisch herausgefallen aus dem FraßundStickrohr, von Gestern schreit und ein Morgen - vielmehr ein dann - noch mehr ein: irgendwann oder doch ein vielleicht(?) nachwirft; nur wem?
nephthys: (Default)
dass ich die Worte verloren habe. aber woran? an den kiesel aus dem katzenhals.

aber nein. länger, länger noch länger an den Tag im verkrausten Sommer oder das neu aufgerüttelte Leben wiederbegeistet, eine weggelegte Regung. aufgeklaubt.

ein Unsinn.

sie geben sich nicht mehr her. ergeben. und ich vor ihnen kapituliert. patt? remis. remis! REMIS!!!

dass ich sie verliere... wem gereicht?

lass sie liegen, schmeiß die dame um. der könig ist schon lange gegangen, einer nach dem andern
nephthys: (Default)
mit Argusaugen beobachtet die Grinsekatze wie ihre Kassandrarufe, die über Lethe hinweg dem Vergessen vergeblich trauertropfend zu entschwinden suchen, ihrem Canossagang ein gnädiges Ende schenken. Soll sie doch ihre Tantalusqualen erdulden und den Ewigen zürnend zwischen ihnen nach dem verfluchten Eros schielen, die Tatzen sich im himmlischen Feuer versengend weiter und weiter auf Knien rutschend den Dreck weihen, und lächeln, lächeln, vergiss nicht zu lächeln. Sinken kann nur, wer einmal und sei es nur kurz die Oberfläche zu Gesicht bekam.

Segne nicht die Augen die sehen oder das Herz das fühlt. Segne die gesehenen und gefühlten Augen und Herzen die einander sich blicken und schlagen in versprechender Zweisamkeit.

sinnlos zu sagen, dass es müht den Worten zwanghaft die Last einer zweifelhaften Ästhetik aufzubürden. Aber ich kenne die Gnade nicht und so müssen sie tragen, was ich ihnen auflade und meiner Gewalt zu Willen sein.

Wann war Klytaimnestra glücklich?

ganz unlarmoyant: wie aus einem heiteren hell mit einem gr ein garstiges grell wird.

wie ein Kind strebe ich wieder der Endlosigkeit entgegen

che poco spera e nulla chiede

um k/alt genug zu sein, ja eins von beidem fehlt. schlimmer wohl: beides. ein Zauber.

aber ja, ich kenne die Regeln, ich weiß, ich weiß.
nephthys: (Default)
aus nachstunden... gesammelt... teilverloren, dem vergessen dennoch nicht zu überantworten

ich wollte einst laden
zum Tanze vielleicht
vielleicht auch zum Staunen
ich wusst es nicht gleich
mit Fragen beladen
von Neugierde leicht
die Welt mitsamt Launen
in mein Himmelreich

mit offenen Armen
empfing ich die Welt
gern ist sie gekommen
doch ging sie ganz schnell
sie hat kein Erbarmen
sie gibt kein Entgelt
sie hat nur genommen
noch such ich mein Fell
grinsekatze

***

Todos me dicen el negro, Llorona
Negro pero cariñoso.
Todos me dicen el negro, Llorona
Negro pero cariñoso.
Yo soy como el chile verde, Llorona
Picante pero sabroso.
Yo soy como el chile verde, Llorona
Picante pero sabroso.

Ay de mí, Llorona Llorona,
Llorona, llévame al río
Tápame con tu rebozo, Llorona
Porque me muero de frió

Si porque te quiero quieres, Llorona
Quieres que te quiera más
Si ya te he dado la vida, Llorona
¿Qué mas quieres?
¿Quieres más?

***************************************

Dein Herz ist meiner Stunde Schlag
deine Tränen meines Atems zerstäubter Tau


I guess I go to far when pianos try to be guitars...

Himmel hast du nicht begriffen, wer deine Regentin ist?

Lass mich Hände darreichen und Zungen
Mir schwindelt die Stirn
Doch biete ich dir ohnehin
Mein Herz an ihrer Statt.


**************************************

"Ach, wie bist du mir,
wie bin ich dir geblieben!
Nein, an der Wahrheit
Verzweifl ich nicht mehr.

Ach, wenn du da bist,
Fühl ich, ich soll dich nicht lieben;
Ach, wenn du fern bist,
Fühl ich, ich lieb dich so sehr."

goethe

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

pero mis ojos se mueren sin mirar tus ojos in your eyes I saw a future together "aber in die schönheit der erde und deiner augen, die den himmel verwalten, weiß ich nur Dunkles zu sagen." das ende hat bachmann begangen.... am Ende, möglicherweise...


...all das und nichts davon...




...


müsste man meinen, aber nein... wie gesagt nur zur erinnerung


nephthys: (Default)
aber eigentlich tagt in meiner Welt die Sonne
nephthys: (Default)

was das Kind nicht lassen kann


nur eine Erinnerung, nur für mich
nephthys: (Default)


es wird Gedanken immer dazwischen schwieriger, dich nicht zu lieben.
nephthys: (Default)
wie soll ich der schleimigdunkelgrünen Schlatzsoße die sich um mein seelisches Innenleben phagozytiert hat gebührend Ausdruck verleihen?

:

eine Saprobie labt sich daran

jemand eine Sonnenblume an der ich mich vergehen kann? (eventuell könnte ich mir eine Schlinge daraus drehen und mein Leben durch eine von mir höchst verachtete Gewächsexistenz verwirken.)

meine Apotheose heute:


ein brennendes Helianthusfeld.

mmmh herostratische Selbstgerechtigkeit... gratuliert mir!
Wunder, dass mir kein Henotheismus zukommt? nein.
nephthys: (Default)


love is violence filled with water.


zwischen den offenen Herzlappen. linkes Ventrikel, rechter Vorhof. V Wörter. Venus. Vagina. Vulva. Versprechen geben oder sich - dann aber klein, auch halten, leere machen.

ver- Vorsilbe.

verfaulen
versterben
vergessen
verfluchen
verbleichen
verzerren
verrücken

Verrückte. Frau.

vielleicht verlange ich nur dein venöses Blut, damit du mir doch noch am Leben bleibst. von deinen Venen Verliebtheit trinken um nicht zu

verdursten
verhungern
verleben

von dir.

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